Die Regionalliga-Basketballer des VfL Bensheim sind nach zwei deutlichen Niederlagen in Folge im Heimspiel am Samstag (21.,) um 15.45 Uhr in der AKG-Weiherhaushalle gegen den punktgleichen Tabellenneunten und -nachbarn SV Möhringen eigentlich zum Siegen verdammt. Mit einem Erfolg könnten sich die achtplatzierten Korbjäger von der Bergstraße ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen, müssen doch ab Position acht wohl alle Teams bis zum Saisonende um den Ligaverbleib kämpfen.

„Unsere Ausgangslage ist immer noch gut, aber mit einem Sieg könnten wir diese in jedem Fall stabilisieren“, , bringt es Christian Roth auf den Punkt. Der Trainer der Bensheimer nennt dann auch die Faktoren, die zum Erfolg gegen das Team aus dem Stuttgarter Süden führen sollen. „Wir wollen unseren Heimvorteil nutzen, denn gerade zu Hause haben wir unsere Punkte gegen die Teams aus der zweiten Hälfte der Tabelle geholt. Zudem können wir personell gut aufgestellt und somit mit Zuversicht in die Partie gehen, in der sich die Teams auf Augenhöhe begegnen werden.“

Beim körperbetonten Spiel des Gegners dagegen halten

Nachdem der VfL in der Vorwoche krankheitsbedingt kurzfristig auf Johann Roth und Marc Liyanage verzichten musste, sind die beiden Leistungsträger wieder einsatzfähig und wollen ihren Beitrag leisten, dass die Bensheimer dem Heimspiel von Beginn an ihren Stempel aufdrücken können. Christian Roth: „Wir müssen gleich die Initiative ergreifen. Dabei erwartet uns ein anderes Spiel als in der Vorwoche, als wir gegen Saarlouis phasenweise überrannt wurden, denn Möhringen kommt eher über das Körperliche. Da gilt es dagegen zu halten, Druck auszuüben, die Gäste dadurch vom Korb fernzuhalten und gut über das ganze Feld zu verteidigen.“,

Der VfL-Coach weiß nämlich auch, dass die Schwaben nicht unbedingt zu den Teams zählen, die den Bensheimern liegen. So setzte es im Hinspiel in Möhringen eine 73:87-Niederlage. Das soll nun jedoch anders werden – und da setzt der VfL auch auf seine Fans, die die Heimmannschaft lautstark von der Tribüne unterstützen sollen. „Das Hinspiel haben wir abgehakt. Und auch andere Teams haben sich bei den Schwaben sehr schwergetan. Nun spielen wir in unserer Halle und richten den Fokus ganz auf dieses wichtige Duell. Mit ihrer Unterstützung können die Zuschauer gerade in engen und entscheidenden Phasen noch einmal zusätzliche Kräfte freisetzen“, hofft der Coach auf einen lautstarken Support.