VfL Bensheim schlägt die Kirchheim Knights mit 93:75 – fünf Spieler punkten zweistellig

Der VfL Bensheim hat sich mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den ersten Heimsieg gesichert. Vor rund 250 Zuschauern setzte sich das Team von Trainer Yann Gröhlich mit 93:75 gegen die VfL Kirchheim Knights durch. Nach einer zunächst ausgeglichenen Partie übernahmen die Gastgeber nach der Pause zunehmend die Kontrolle. Eric Curth war mit 21 Punkten erfolgreichster Werfer des VfL.

Zu Beginn begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Während den Bensheimern offensiv zunächst noch einige Fehler unterliefen, sorgte Ephrem Freitag mit mehreren Ballgewinnen (Steals im Basketball-Jargon) für Probleme bei den Gästen. Mit zunehmender Spieldauer fand der VfL besser in die Partie und setzte auf ein höheres Tempo als Kirchheim. Nach zehn Minuten stand es 17:17. Auch im zweiten Viertel blieb das Duell eng, ehe Bensheim offensiv mehr Lösungen fand und sich bis zur Halbzeit eine 37:33-Führung erarbeitete.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber einen starken Start und erzielten innerhalb der ersten eineinhalb Minuten acht Punkte. Mitte des dritten Viertels sorgte Curth für den entscheidenden Impuls: Nachdem er von der Dreierlinie zunächst nicht richtig in seinen Rhythmus gefunden hatte, verwandelte er drei Distanzwürfe in drei aufeinanderfolgenden Angriffen. Kirchheim reagierte mit einer Auszeit, konnte den Lauf des VfL aber nicht entscheidend bremsen. Bensheim setzte sich ab und ging mit 15 Punkten Vorsprung ins Schlussviertel.

Neben Curths 21 Zählern verteilte sich die offensive Verantwortung auf mehrere Schultern. Isaac Obanor und Koray Kocak erzielten jeweils 14 Punkte, Ben Keßler kam auf zwölf und Krist-Obi Fredrick auf zehn. Damit punkteten fünf Bensheimer zweistellig. Kocak setzte in der Schlussphase mit einem Alley-oop-Zuspiel auf Fredrick zudem einen sehenswerten Höhepunkt. Auch defensiv überzeugte der VfL und zwang die Kirchheimer zu zahlreichen Ballverlusten.

Gröhlich lobte anschließend insbesondere die Ausgeglichenheit seiner Mannschaft: „Wir hatten fünf Spieler, welche zweistellig gescored haben. Gleichzeitig hatte Kirchheim 20 Ballverluste. Das zeigt die Ausgeglichenheit unserer Offense, sowie das Engagement und den Zusammenhalt in der Defense. Es war wieder eine super Teamleistung.“

Im Schlussviertel ließ Bensheim nichts mehr anbrennen und brachte den Vorsprung souverän ins Ziel. Eine gute Nachricht gab es auch bei Ben Keßler, der nach einem Schlag ins Gesicht mit einem Cut über dem Auge vom Feld musste. Laut Gröhlich ging es dem Aufbauspieler bereits am Sonntagabend wieder besser. Abgerundet wurde der gelungene Heimauftritt durch das Debüt von Julian Rheinfeldt als Hallensprecher.

Punkte VfL Bensheim: Eric Curth (21), Isaac Obanor (14), Koray Kocak (14), Ben Keßler (12), Krist-Obi Fredrick (10), Tilman Isensee (7), Russell Drach (6), Ephrem Freitag (4), Jeremie Okitasumbu (4), Tobias Faller (1), Justus Arndt (0), Eiozogie Idemudia (0).

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